Im österreichischen Vorarlberg ist es am Dienstag zu einem erneuten Hangrutsch gekommen. Wie der Südwestrundfunk (SWR) berichtete, ist es bereits der zweite binnen weniger Wochen. Erneut mussten Bewohner aus ihren Häusern in Sicherheit gebracht werden.
Ende April kam es nahe des Bodensees an der Grenze zwischen Vorarlberg und Deutschland zu einem Hangrutsch, bei dem vier Häuser beschädigt wurden. Sie seien nicht mehr bewohnbar, zwei davon sind sogar akut einsturzgefährdet. Der Hang bewegte sich an der stärksten betroffenen Stelle ganze sieben Meter nach Westen.
Dauerregen verschärft Lage in Vorarlberg
Die heftigen Regenfälle bereiten dem Bürgermeister Sorgen. „Der Hang reagiert sensibel auf Nässe und Regenfälle. Wir hoffen, dass der aktuelle Regen nicht dazu führt, dass sich der Hang schneller bewegt“, so Andreas Kresser.
Der Landesrat vom Vorarlberger Landtag, Christian Gantner, veröffentlichte Fotos der Lage vor Ort auf Facebook. Es sei „immer wieder erschreckend anzusehen, wie Naturgewalten innert kürzester Zeit ein Lebenswerk zerstören können“, so Gantner.


