Berlin hat aktuell im Vergleich mit allen anderen Bundesländern die günstigsten Benzinpreise. Wie der ADAC am Dienstag mitteilte, kostet ein Liter Super E10 in der Hauptstadt derzeit im Durchschnitt 1,579 Euro. Beim Diesel liegt Berlin mit 1,500 Euro pro Liter auf dem zweiten Platz hinter Rheinland-Pfalz, wo es einen Cent günstiger ist.
Am teuersten ist Benzin momentan in Sachsen-Anhalt, wo für einen Liter Super E10 im Schnitt 1,648 Euro hingelegt werden muss. Im Vergleich zu Berlin müssen die Autofahrer dort 6,9 Cent je Liter Benzin mehr bezahlen.
Auch in Brandenburg sind Benzin und Diesel vergleichsweise teuer: 1,634 Euro müssen Autofahrer in Brandenburg für den Liter Super E10 bezahlen. Das Bundesland liegt in der Auswertung des Automobil-Clubs auf dem neunten Platz. Beim Diesel müssen nur Autofahrer in Mecklenburg-Vorpommern noch tiefer in die Tasche greifen als diejenigen in Brandenburg. 1,565 Euro kostet der Liter Diesel in Mecklenburg-Vorpommern, in Brandenburg 1,553 Euro.
Zuletzt sei der Trend bei den Kraftstoffpreisen in Deutschland rückläufig gewesen, teilte der ADAC mit. Demnach befinden sie sich jetzt auf dem niedrigsten Stand seit Ende 2021. Ob die aus Autofahrersicht vorteilhafte Entwicklung Bestand hat, hänge in erster Linie von der Entwicklung des Rohölpreises ab, hieß es weiter. Aktuell bewegen sich die Preise von Brent-Öl auf einem im Vergleich zu den vergangenen Jahren günstigen Niveau – dies spiegele sich auch in den Kraftstoffpreisen wider.


