Ermittler der französischen Staatsanwaltschaft haben am Dienstag die Büroräume der Plattform X von Milliardär Elon Musk durchsucht. Wie die französische Staatsanwaltschaft mitteilte, sind die Durchsuchungen Teil von im Januar diesen Jahres eröffneten Ermittlungen gegen die Plattform.
Wie die Staatsanwaltschaft auf der Plattform X mitteilte, ist auch Europol und die Cyberkriminalitäts-Einheit der französischen Polizei involviert. Weiter kündigte die Staatsanwaltschaft an, den offiziellen Account auf der Plattform X nicht weiter zu betreiben.
X-Algorithmen sollen manipuliert worden sein
Bei den Durchsuchungen geht es um mutmaßlich manipulierte Algorithmen. Zuvor soll es einen Hinweis gegeben haben, demzufolge voreingenommene Algorithmen in X wahrscheinlich die Funktionsweise eines automatisierten Datenverarbeitungssystems verzerrt hätten.
„Die Durchführung dieser Untersuchung ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt Teil eines konstruktiven Ansatzes mit dem Ziel, letztendlich die Konformität der Plattform X mit den französischen Gesetzen zu gewährleisten, da sie auf nationalem Gebiet tätig ist“, so die Staatsanwaltschaft.
Une perquisition est diligentée dans les locaux français de X par la section de lutte contre la cybercriminalité du parquet de Paris avec @CyberGEND et @Europol dans le cadre de l'enquête ouverte en janvier 2025. Le parquet de Paris quitte X. Retrouvez-nous sur Lkd et insta. pic.twitter.com/tJQE02l4Qj
— Parquet de Paris (@parquetdeParis) February 3, 2026
Im Zuge von Ermittlungen gegen das soziale Netzwerk seien außerdem Vorladungen an Elon Musk sowie die frühere X-Geschäftsführerin Linda Yaccarino zur Vernehmung am 20. April in der französischen Hauptstadt verschickt worden, teilte die Pariser Staatsanwaltschaft mit.
