Düsteres Bild

Papst Leo XIV. warnt vor schwindender Meinungsfreiheit im Westen – und wachsender Kriegsbegeisterung

Papst Leo warnt in einer Grundsatzrede vor einer „neuen Sprache im Orwell-Stil", die im „Versuch, immer inklusiver zu sein“, jene ausschließe, die sich den dahinterstehenden Ideologien nicht anpassten.

Papst Leo XIV. am Freitag während seiner Rede vor Botschaftern im Vatikan
Papst Leo XIV. am Freitag während seiner Rede vor Botschaftern im VatikanVatican Media/imago

Der erste US-amerikanische Papst, Leo XIV., hat in seiner ersten außenpolitischen Grundsatzrede am Freitag vor Diplomaten im Vatikan ein düsteres Bild der Weltlage gezeichnet und eine schrumpfende Meinungsfreiheit kritisiert. „Es ist schmerzlich zu sehen, wie insbesondere im Westen der Raum für echte Meinungsfreiheit rapide schrumpft“, erklärte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Freitag vor 184 beim Heiligen Stuhl akkreditierten Botschaftern.

Berliner Zeitung

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