Anschlag auf Gaspipelines

Nord-Stream-Sprengung: Verfahren in Deutschland wird zum juristischen Präzedenzfall

Im Verfahren gegen den mutmaßlichen Drahtzieher der Nord-Stream-Sprengung geht es um völkerrechtliche Grundsatzfragen. Der Prozess gilt als juristischer Präzedenzfall in Deutschland.

Karlsruhe: Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge auf die Nord-Stream-Gasleitungen wird von der Polizei zum Haftrichter geführt.
Karlsruhe: Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge auf die Nord-Stream-Gasleitungen wird von der Polizei zum Haftrichter geführt.Uli Deck/dpa

Das Verfahren gegen den mutmaßlichen Drahtzieher der Sprengung der Nord-Stream-Gaspipelines entwickelt sich in Deutschland zu einem juristischen Präzedenzfall. Im Mittelpunkt stehen völkerrechtliche Grundsatzfragen, etwa zur Reichweite militärischer Immunität, zur Zuständigkeit deutscher Gerichte und zu den Haftbedingungen eines Angeklagten, der im Kontext des Krieges gegen Russland gehandelt haben soll.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar