Die dem US-Präsidenten gehörende Trump Organization hat eine Vereinbarung zum Bau ihres ersten Hochhausprojekts in Australien unterzeichnet. Der geplante Wolkenkratzer soll mit 91 Stockwerken und einer Höhe von rund 335 Metern das höchste Gebäude des Landes werden. Entstehen soll der Turm im Stadtteil Surfers Paradise an der Gold Coast im Bundesstaat Queensland. Das Projekt hat nach Angaben des Entwicklers Altus Property Group ein Volumen von 1,5 Milliarden australischen Dollar, umgerechnet rund 915 Millionen Euro. Darüber berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.
Geplant ist ein Luxuskomplex mit einem Resort-Hotel, mehreren Hundert Apartments, Einzelhandelsflächen, Gastronomie, Beach Club und Swimmingpool. Die Trump Organization teilte mit, es handele sich um das erste Hotelprojekt der Marke Trump in Australien. Auf der Website des Unternehmens ist von einem „neuen Wahrzeichen mit Blick auf den Pazifik“ die Rede.
Trump-Tower wird mit australischem Geld finanziert
Nach Angaben australischer Medien soll der Turm auf dem Gelände des nie realisierten Spirit Towers errichtet werden, für den zuvor bereits eine Genehmigung für ein Hochhaus bestand. Die Trump-Familie tritt dabei nicht als Bauherr auf, hieß es. Das Projekt werde australisch finanziert und gebaut, folge jedoch den Design- und Markenstandards der Trump Organization.
Altus-Chef David Young erklärte, die endgültige Vereinbarung sei am 14. Februar im Anwesen Mar-a-Lago in Florida unterzeichnet worden. Er habe sich seit fast zwei Jahrzehnten um ein Trump-Projekt in Australien bemüht und bereits 2007 Kontakt zur Familie aufgenommen. Die Preise für die Apartments sollen bei rund fünf Millionen australischen Dollar beginnen, umgerechnet etwa drei Millionen Euro.
Auch australische Medien berichten ausführlich über das Vorhaben. Eric Trump, Sohn von US-Präsident Donald Trump und Manager der Trump Organization, sprach von einem „Meilenstein“ und einem Einstieg der Marke in den australischen Markt. Das Projekt soll den Angaben zufolge internationale Käufer anziehen und die Gold Coast als Luxusdestination weiter stärken.


