Australiens bevölkerungsreichster Bundesstaat hat nach dem Anschlag am Bondi Beach in Sydney weitreichende neue Waffen- und Anti-Terror-Regeln verabschiedet. Das Gesetz sieht unter anderem eine neue Obergrenze für Waffenbesitz vor. Privatpersonen dürfen künftig höchstens vier Schusswaffen besitzen, für Landwirte gelten Ausnahmen von bis zu zehn Waffen, wie die Regierung von New South Wales mitteilte.
Zudem wird der Einsatz bestimmter Gewehrtypen stark eingeschränkt, die zulässige Anzahl von Patronen pro Magazin verringert und besonders leistungsfähige Magazinsysteme verboten, hieß es. Die Mitgliedschaft in einem Schützenverein wird für Waffenlizenzinhaber verpflichtend. Entscheidungen über Waffenlizenzen können künftig nicht mehr vor einem Verwaltungsgericht angefochten werden.

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