Karl-Marx-Allee

DDR-Ikone: „Mokka-Milch Eisbar“ eröffnet wieder

Das Café war ab der 1960er Jahre ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche und wurde sogar in einem Schlager besungen. Nun soll die Eisbar wieder ihre Türen öffnen.

Die „Mokka-Milch-Eisbar“ erreichte landesweite Bekanntheit.
Die „Mokka-Milch-Eisbar“ erreichte landesweite Bekanntheit.frontalvision.com/imago

Die „Mokka-Milch-Eisbar“ an der Karl-Marx-Allee hat einen neuen Betreiber. Wie Tip Berlin berichtete, wollen Alexander und Natascha Neumann das DDR-Kult-Café wiederbeleben.

Der Pavillon der Eisbar gehört zu dem zweiten Bauabschnitt der Karl-Marx-Allee und ist wie das Kino International und das Café Moskau ein bekannter Teil der Architektur der Allee.

„Mokka-Milch Eisbar“: Landesweite Bekanntheit durch Schlager

Die Mokka-Milch-und-Eis-Bar, auch „Mokke“ genannt, mit der postalischen Anschrift Karl-Marx-Allee 35 – wurde besonders ab den 1980er Jahren, als dort auch Diskotheken veranstaltet wurden, ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche.

Landesweit bekannt wurde sie Ende der 1960er Jahre durch den Schlager „Mokka-Milch Eisbar“ von Thomas Natschinski landesweit bekannt. Nach fast 30 Jahren Betrieb wurde die Einrichtung nach dem Fall der Mauer geschlossen. Ab 1993 wurde das Gebäude durch das Restaurant „Alberts“ mit dem darunter liegenden Nachtclub „A-Lounge“ genutzt. Im August 2019 stellte das „Alberts“ seinen Betrieb ein.

Über 35 Jahre nach Mauerfall soll die Mokka-Milch-Eisbar nun den Betrieb wieder aufnehmen. Bereits im April soll das Café mit verschiedenen Eröffnungsveranstaltungen zurückkehren,wie Tip Berlin berichtet. Auch das legendäre Kino International an der Karl-Marx-Allee soll 2026 nach jahrelanger Sanierung wiedereröffnen.