In der Nacht zu Dienstag ist in Gesundbrunnen im Bezirk Mitte ein 26-Jähriger Opfer eines Messerangriffs geworden. Die Berliner Polizei wurde nach eigenen Angaben gegen 2.15 Uhr von Sicherheitsmitarbeitern eines Bahnunternehmens alarmiert und an die Kreuzung Badstraße/Pankstraße/Prinzenallee gerufen. Dort hatten sie zuvor einen Streit zwischen zwei Gruppen beobachtet: einer mit vier Personen und einer größeren Gruppe mit etwa 15 Männern.
Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen zogen vier bis fünf Personen aus der größeren Gruppe jeweils ein Messer. Einer von ihnen soll dem 26-Jährigen ins Gesäß gestochen haben. Ein 23-jähriger Begleiter versuchte, dem Verletzten zu helfen und einen weiteren Angriff zu verhindern, wobei er an der Hand verletzt wurde.
Die mutmaßlichen Täter flüchteten daraufhin in unbekannte Richtung. Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen konnte die Polizei keinen der Verdächtigen in der Nähe ausfindig machen. Rettungskräfte brachten den 26-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er nach einer Operation stationär bleibt. Lebensgefahr bestand nach Angaben der Polizei nicht. Die Handverletzung des 23-Jährigen wurde ambulant behandelt. Die Ermittlungen werden von einem Fachkommissariat der Polizeidirektion 1 (Nord) weitergeführt.
Quelle: Polizei Berlin


