Münchner Sicherheitskonferenz

Merz stellt Führungsrolle der USA infrage – Gespräch mit Rubio folgt

In München zweifelt der Kanzler den globalen Führungsanspruch der USA an und warnt vor China. Kurz nach seiner Rede kommt es zu einem Treffen mit US-Außenminister Marco Rubio.

Bundeskanzler Friedrich Merz und US-Außenminister Marco Rubio unterhielten sich bei der Münchner Sicherheitskonferenz.
Bundeskanzler Friedrich Merz und US-Außenminister Marco Rubio unterhielten sich bei der Münchner Sicherheitskonferenz.Liesa Johannssen/AFP

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich kurz nach seiner außenpolitischen Grundsatzrede bei der Münchner Sicherheitskonferenz mit US-Außenminister Marco Rubio getroffen. An dem Gespräch nahm auch Bundesaußenminister Johann Wadephul teil, berichten mehrere Nachrichtenagenturen übereinstimmend. Das Treffen folgte auf seine Eröffnungsrede zum Auftakt der Konferenz, in der Merz deutliche Kritik am Kurs der USA und der Trump-Regierung geäußert hatte.

Merz warnte in seiner Rede vor einer Gefährdung der Freiheit in einer von Großmächten geprägten Welt. „In der Ära der Großmächte ist unsere Freiheit nicht mehr einfach gegeben. Sie ist gefährdet“, sagte Merz und verwies auf erhebliche Differenzen zur Regierung von US-Präsident Donald Trump.

Berliner Zeitung

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