Feuerwehreinsatz

Mensch stirbt bei Wohnungsbrand in Spandau: Haus unbewohnbar

Am Samstagabend bricht ein Feuer in einem Dachgeschoss aus. Ein Bewohner kann nur noch tot geborgen werden. Das Haus ist abgesperrt.

In Spandau stand am Samstagabend ein Dachgeschoss in Flammen.
In Spandau stand am Samstagabend ein Dachgeschoss in Flammen.Berliner Feuerwehr

Bei einem Brand in einer Dachgeschosswohnung in Spandau ist am Samstagabend ein Mensch ums Leben gekommen. Wie die Berliner Feuerwehr in ihrem Einsatzticker mitteilte, brannte kurz nach 20 Uhr das fünfte Stockwerk eines Wohnhauses in der Pichelsdorfer Straße in ganzer Ausdehnung.

Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen nicht nur aus dem Dach, das Feuer hatte sich bereits auch in die darunterliegende Wohnung ausgebreitet.

Nach Brand in Spandau: Haus unbewohnbar

Bei den umfangreichen Löscharbeiten wurde in der Dachgeschosswohnung eine Person aufgefunden, die nur noch tot geborgen werden konnte. Ein Ausbreiten auf weitere Gebäudeteile konnte verhindert werden.

Durch den Brand sind 17 Anwohner betroffen, vier von ihnen wurden durch die Feuerwehr ins Freie geführt, die anderen brachten sich vor Eintreffen der Feuerwehr selbst in Sicherheit. Eine Person zog sich beim Warnen und Informieren der Mieter eine leichte Verletzung zu. Sie wurde vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt.

Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten gestalteten sich aufgrund des ausgebauten Dachgeschosses schwierig und zogen sich bis tief in die Nacht. Das Gebäude wurde im Anschluss durch die Bauaufsicht gesperrt. Die Bewohner müssen nun anderweitig untergebracht werden. Es waren während des Einsatzverlaufes insgesamt 90 Einsatzkräfte vor Ort.