Venezuelas Präsident

Noch heute Termin vor US-Gericht: Maduro sitzt in einem berüchtigten Gefängnis

Die USA haben den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro nach New York gebracht. Dort sitzt er in einem Gefängnis, das für seine schlechten Zustände bekannt ist.

Das Metropolitan Detention Center in Brooklyn, New York
Das Metropolitan Detention Center in Brooklyn, New YorkGuerin Charles/ABACA/imago

In der Nacht zu Samstag griffen die USA bei einem großangelegten Militäreinsatz Ziele in Venezuela an und nahmen den Präsidenten des Landes, Nicolás Maduro, sowie seine Ehefrau Cilia Flores gefangen. Noch am Montag soll Maduro laut CNN voraussichtlich vor einem US-Gericht erscheinen. Derzeit wird er in dem Metropolitan Detention Center (MDC) in New York festgehalten, wie mehrere US-Medien übereinstimmend berichten – einem Gefängnis, das für seine schlechten Zustände berüchtigt ist.

Das MDC in Brooklyn ist eines der größten Bundesgefängnisse der USA und hat den Ruf, prominente Häftlinge unterzubringen. Dazu zählten in der Vergangenheit etwa die Jeffrey-Epstein-Vertraute Ghislaine Maxwell, der Rapper Sean „Diddy“ Combs, der Sänger R. Kelly sowie der ehemalige honduranische Präsident Juan Orlando Hernández. Einige der Insassen sind laut New York Times wegen schwerer Verbrechen wie Drogenhandel oder Terrorismus angeklagt, andere wegen geringerer Delikte.

Berliner Zeitung

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