Die Leipziger Buchmesse hat bereits kurz vor ihrem Ende einen neuen Besucherrekord verzeichnet. Insgesamt strömten 313.000 Gäste auf die Messe, zum begleitenden Lesefestival „Leipzig liest" und zur parallel stattfindenden Manga-Comic-Con. Damit übertraf die Veranstaltung den bisherigen Höchststand aus dem Vorjahr um 17.000 Besucher.
Über vier Tage hinweg präsentierten sich mehr als 2000 Aussteller aus 54 Ländern in Leipzig. Besonders großen Zulauf verzeichnete nach Angaben der Messe das Forum Offene Gesellschaft, das sich als Anlaufpunkt für gesellschaftspolitischen Austausch etabliert hat.
Schwerpunktthema Donau zieht zahlreiche Besucher an
Auch die eigens eingerichtete Bühne zum diesjährigen Schwerpunktthema „Donau – Unter Strom und zwischen Welten" erwies sich als Publikumsmagnet. Das Thema rückte die kulturelle und politische Vielfalt der Donauregion in den Mittelpunkt und lockte zahlreiche Interessierte an.
Die Zahlen unterstreichen die anhaltend starke Anziehungskraft der Leipziger Buchmesse, die sich neben der Frankfurter Buchmesse als eine der wichtigsten Literaturveranstaltungen im deutschsprachigen Raum behauptet. Während Frankfurt traditionell als Fachmesse für die Verlagsbranche gilt, setzt Leipzig stärker auf ein breites Publikum – eine Strategie, die sich mit dem erneuten Besucherzuwachs offensichtlich auszahlt.


