Nach dem tödlichen Unglück in der Kita Adlerküken an diesem Montag haben Vertreter des Bezirks Treptow-Köpenick ihre Anteilnahme gezeigt. „Der Tod eines Kindes in einer Kita in Niederschöneweide erschüttert uns und erfüllt uns mit tiefer Trauer“, teilten Bezirksbürgermeister Oliver Igel (SPD) und der Bezirksstadtrat für Jugend, André Grammelsdorff (CDU) mit. Eltern, Kindern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kita werde eine „ausreichende und notwendige Notfall-Nachsorge angeboten“.
Der Träger der Kita, die ESO Education Group/Euro-Schulen, hat nach Angaben der Senatsverwaltung für Bildung und Familie Unterstützungsangebote organisiert. Igel und Grammelsdorff kündigten eine umfassende Untersuchung des Falls an. Man arbeite bereits mit anderen Behörden zusammen. „Es muss alles dafür getan werden, dass sich so etwas nicht wiederholen kann.“
31 Personen vor Ort psychologisch betreut
Am Montagvormittag war in einer Kita in dem Bezirk ein Kind ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei war das Kind von einem schweren Gegenstand getroffen worden und sei trotz Reanimationsmaßnahmen durch einen Notarzt gestorben. Es war nach unseren ersten Erkenntnissen ein tragischer Unfall“, sagte ein Polizeisprecher. Es wird zu der Ursache ermittelt.
Die Feuerwehr war mit einem Aufgebot von 22 Kräften im Einsatz und teilte mit, dass 31 Personen vor Ort psychologisch betreut werden mussten. Zeitweise waren auch zwei Hubschrauber im Einsatz. „Für unsere Kräfte gibt es eine Einsatznachsorge“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. „Denn so ein tragisches Ereignis geht auch an ihnen nicht spurlos vorbei.“

