Rekrutierung

Kenianischer Geheimdienst: Über 1.000 Söldner im Ukraine-Krieg

Über 1.000 Kenianer kämpfen für Russland in der Ukraine. Sie wurden mit falschen Jobversprechen gelockt. Die Kritik aus Nairobi wird lauter.

Charles Mutoka gedenkt in Nairobi seinem Sohn, der in Russlands Krieg fiel.
Charles Mutoka gedenkt in Nairobi seinem Sohn, der in Russlands Krieg fiel.TONY KARUMBA

Mehr als 1.000 Kenianer sind nach Russland ausgereist und wurden anschließend eingesetzt, um für die russische Armee in der Ukraine zu kämpfen. Das geht aus einem Bericht des kenianischen Geheimdienstes NIS hervor, der diese Woche dem Parlament in Nairobi vorgelegt wurde. Die Zahl liegt weit über den „rund 200" Kämpfern, die Außenminister Musalia Mudavadi noch Ende 2025 genannt hatte, wie AFP berichtet. Berichte von Geheimdiensten sind unabhängig nicht zu überpüfen.

Berliner Zeitung

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