Die gesetzlichen Renten in Deutschland sollen zum 1. Juli um 4,24 Prozent steigen. Einen entsprechenden Beschluss fasste das Bundeskabinett, wie AFP berichtet. Damit die Anpassung in Kraft treten kann, muss noch der Bundesrat zustimmen.
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hatte die Erhöhung bereits Anfang März in Aussicht gestellt. Dass der Anstieg höher ausfällt als zunächst erwartet, führt das Ministerium auf die günstigere Lohnentwicklung zurück, an die die Rentenhöhe gekoppelt ist.
Standardrente erhöht sich um knapp 78 Euro pro Monat
Bas bezeichnete die Anpassung als „gute Nachricht“ für die Älteren im Land. In der spürbaren Erhöhung komme „die Verlässlichkeit der gesetzlichen Rente zum Ausdruck“, erklärte die Ministerin. „Ordentliche Renten sind kein Luxus, sondern eine Frage der Leistungsgerechtigkeit für die Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben.“
Für eine sogenannte Standardrente – also die Bezüge bei einem durchschnittlichen Verdienst und 45 Beitragsjahren – bedeutet die Anhebung nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums ein Plus von 77,85 Euro pro Monat.


