Ein Bild, das Bände spricht: Abbas Araghchi, Irans Chefdiplomat, sitzt an diesem Montag Wladimir Putin im St. Petersburger Konstantinpalast gegenüber, lächelt höflich und bezeichnet die russisch-iranische Beziehung anschließend auf X als „strategische Partnerschaft“, deren „Tiefe und Stärke“ sich gerade erst bewiesen hätten. Es ist die dritte Station einer hektischen Pendeldiplomatie, die Araghchi binnen weniger Tage von Oman über Pakistan bis nach Russland geführt hat – jene drei Hauptstädte, die zwischen Teheran und Washington vermitteln, weil direkte Gespräche kaum noch möglich sind.

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