Kultur

Hier wird es teurer: Diese Berliner Museen erhöhen ihre Preise

Mehr zahlen für Kunst und Kultur: Ab Oktober heben mehrere Berliner Museen ihre Ticketpreise an und einige Häuser verlangen erstmals Eintritt.

Einige Museen in Berlin erhöhen ab Oktober ihre Preise.
Einige Museen in Berlin erhöhen ab Oktober ihre Preise.Gregor Fischer/dpa

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) hat eine Erhöhung der Eintrittspreise für mehrere Berliner Museen angekündigt. Ab dem 1. Oktober kostet das Ticket „Kulturforum“ statt bisher 20 künftig 22 Euro, ermäßigt 11 Euro. Mit dieser Karte erhalten Besucher Zugang zu gleich sechs bedeutenden Einrichtungen: der Gemäldegalerie, der Kunstbibliothek, dem Kunstgewerbemuseum, dem Kupferstichkabinett, der Neuen Nationalgalerie sowie dem Musikinstrumentenmuseum.

Auch die Alte Nationalgalerie auf der Museumsinsel wird teurer. Dort steigt der reguläre Eintritt am 24. Oktober von 12 auf 14 Euro, Sonderausstellungen schlagen sogar mit 16 Euro zu Buche. Für viele Besucherinnen und Besucher stellt sich damit die Frage, wie erschwinglich Kultur in Berlin künftig bleibt.

Neue Eintrittspflicht für weitere Häuser

Erstmals eintrittspflichtig wird zum Jahreswechsel auch die Friedrichswerdersche Kirche. Das Ticket soll dann 6 Euro kosten, ermäßigt 3 Euro. Ab dem 3. Oktober gilt zudem: Wer die Ausstellungen des Ethnologischen Museums oder des Museums für Asiatische Kunst im Humboldt Forum besuchen möchte, muss ebenfalls zahlen. Damit weitet die SPK die Eintrittspflicht auf Häuser aus, die bislang kostenfrei zugänglich waren.

Die Stiftung begründet die Änderungen mit steigenden Kosten für Betrieb, Energie und Personal. Viele Häuser seien aufwendig zu unterhalten, nicht zuletzt wegen ihres historischen Werts und der empfindlichen Exponate. Mit den Mehreinnahmen soll die Qualität der Ausstellungen gesichert und der Service für die Gäste verbessert werden.