Mecklenburg-Vorpommern

Besitzerin der Strandkleidung meldet sich: Suchaktion auf Hiddensee abgebrochen

Abgelegte Kleidungsstücke am Strand von Kloster lösten einen Großeinsatz mit Hubschraubern, Flugzeug und Boot aus. Die befürchtete Notlage bestätigte sich nicht.

Die Suche nach einer vermissten Frau wurde abgebrochen - die gesuchte hat sich bei der Polizei gemeldet.
Die Suche nach einer vermissten Frau wurde abgebrochen - die gesuchte hat sich bei der Polizei gemeldet.Philip Dulian / dpa

Aufgefundene Frauenkleidung am Strand der Insel Hiddensee hat am Donnerstagabend einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Bundeswehr ausgelöst. Eine Hinweisgeberin hatte gegen 18 Uhr die Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen alarmiert. Ihr waren am Strand von Kloster die abgelegte Oberbekleidung einer Frau aufgefallen. Sie vermutete, die Besitzerin sei ins eiskalte Wasser gegangen oder im Eis eingebrochen, wie die Polizei Bergen mitteilte.

An der Suche beteiligten sich ein Rettungshubschrauber, der Polizeihubschrauber, ein Boot der Bundespolizei, ein Überwachungsflugzeug der Bundeswehr sowie Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr mit Wärmebildkameras. Gegen 22 Uhr wurde die Suche zunächst unterbrochen. Ebenfalls bat die Polizei in einem Aufruf um Mithilfe der Bevölkerung.

Gestern gab die Polizei dann Entwarnung: Die Eigentümerin der Kleidungsstücke habe sich selbst gemeldet. Eine Gefahrenlage bestehe nicht, teilte die Polizei mit. Wie die Sachen an den Strand gelangten, ist laut Polizei weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen.