Grönland-Konflikt

Grönland-Sonderzölle: Betroffene Länder warnen vor „Eskalation“, Macron will „Handelsbazooka“ nutzen

Nachdem Trump die Gegner seiner Grönland-Pläne mit hohen Zöllen belegen will, reagieren die Europäer mit einer gemeinsamen Erklärung. Macron überlegt offenbar, noch weiter zu gehen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will offenbar scharf gegen die Sonderzölle von US-Präsident Donald Trump (rechts) vorgehen.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will offenbar scharf gegen die Sonderzölle von US-Präsident Donald Trump (rechts) vorgehen.Thibault Camus/Andrw Caballero-Reynolds/AFP

Deutschland und sieben weitere betroffene Länder haben am Sonntag gemeinsam auf die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Sonderzölle wegen ihrer Kritik an seinen Grönland-Plänen reagiert.

„Zolldrohungen untergraben die transatlantischen Beziehungen und bergen das Risiko einer Eskalation“, erklärten Deutschland, Dänemark, Finnland, Frankreich, die Niederlande, Norwegen, Schweden und Großbritannien in einer gemeinsamen Stellungnahme. Zugleich betonten sie: „Wir sind entschlossen, unsere Souveränität zu wahren.“

Berliner Zeitung

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