Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche (CDU) hat sich zu den Füllständen der deutschen Gasspeicher geäußert. Wie das Handelsblatt berichtete, sagte Reiche am Rande einer Saudi-Arabien-Reise: „Sorgen sind nicht angebracht“.
Die Versorgung sei abgesichert durch Möglichkeiten zum Import von Flüssiggas, sagte Reiche. In den deutschen Gasspeichern ist momentan deutlich weniger Erdgas als in den Vorjahren. Der Füllstand lag Ende Januar nur noch bei 35 Prozent.
Gasspeicher in Deutschland zu knapp 40 Prozent gefüllt
Auch die Bundesnetzagentur gab sich zuletzt gelassen. Trotz niedriger Füllstände der deutschen Gasspeicher rechnet die Behörde nicht mit einer Mangellage. Das erklärte Behördenpräsident Klaus Müller gegenüber der Rheinischen Post. „Die Gasversorgung in Deutschland ist stabil“, so Müller. Die Gefahr einer angespannten Lage schätze man derzeit als gering ein.
Der Füllstand der Gasspeicher in Deutschland ist auf einem historisch niedrigen Wert. Am 7. Januar waren sie nur noch zu gut 50 Prozent gefüllt – der niedrigste Wert für dieses Datum seit der Datenerfassung 2011 und deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 74 Prozent. Mittlerweile liegt der Stand bei nur noch 40 Prozent. In Ländern wie Spanien (66 Prozent), Italien (70 Prozent) oder Polen (79 Prozent) liegen die Füllstände deutlich höher, in Portugal sogar bei 93 Prozent.


