Berlin

Flussbad in der Spree: Streit um Wasserqualität geht weiter

Das geplante Flussbad in der Spree an der Berliner Museumsinsel sorgt erneut für Diskussionen. Jetzt gibt es ein neues Gutachten zu einem dauerhaften Badebetrieb.

Nach den Plänen des Flussbad-Vereins soll an der Museumsinsel eine Badestelle entstehen.
Nach den Plänen des Flussbad-Vereins soll an der Museumsinsel eine Badestelle entstehen.snapshot-photography/ T.Seeliger via www.imago-images.de

Die Verwirklichung eines öffentlichen Flussbads im Spreekanal an der Museumsinsel bleibt weiterhin ungewiss. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) teilt nach Auswertung eines aktuellen Gutachtens mit, es könne ein dauerhafter Badebetrieb wegen der bestehenden mikrobiellen Belastung des Wassers nicht befürwortet werden. Demnach bestehe beim Schwimmen im Spreekanal ein „dauerhaft erhöhtes Risiko für die Gesundheit“. Diese Einschätzung teilte das Lageso bereits Mitte Dezember den zuständigen Senatsbehörden und dem Flussbad-Verein schriftlich mit, wie der RBB berichtet.

Berliner Zeitung

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