Am Freitag hat Viktor Orban, Ministerpräsident Ungarns, den russischen Präsidenten Wladimir Putin besucht, um mögliche Friedensgespräche zwischen der Ukraine und Russland zu eruieren. Zuvor war Orban nach Kiew gereist, um sich mit Selenskyj zu treffen. Bundeskanzler Olaf Scholz sagte, dass Orban nicht als Vertreter der EU in Moskau Gespräche führt. Polens Ministerpräsident kritisierte die Reise.
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Fabio De Masi, Politiker vom Bündnis Sahra Wagenknecht, der ins EU-Parlament gewählt wurde, verteidigte die Reise. Er schrieb auf X: „Man muss sehr viel an Orban kritisieren. Dass aber Kontakte hergestellt werden, um an Verhandlungen zur Beendigung des verheerenden Ukraine-Krieges zu arbeiten, ist im europäischen Interesse. Egal wer das macht. Eine Einigkeit der EU Mitgliedsstaaten in dieser Frage gibt es ohnehin nicht!“
Man muss sehr viel an Orban kritisieren. Dass aber Kontakte hergestellt werden, um an Verhandlungen zur Beendigung des verheerenden Ukraine-Krieges zu arbeiten, ist im europäischen Interesse. Egal wer das macht. Eine Einigkeit der EU Mitgliedsstaaten in dieser Frage gibt es…
— Fabio De Masi 🦩 (@FabioDeMasi) July 6, 2024
