Zwischen der dänischen Insel Fanø und der Halbinsel Skallingen sind am Freitag mehrere Pottwale gestrandet. Zunächst war von vier Tieren die Rede. Am Samstagvormittag gab es jedoch Berichte über fünf oder sechs gesichtete Wale. Unter den gestrandeten Tieren befinden sich ersten Angaben zufolge sowohl lebende als auch tote Exemplare.
Der dänische Umweltminister Magnus Heunicke rief die Bevölkerung auf, sich von dem Gebiet fernzuhalten und die Absperrungen zu respektieren. „Störungen können die Tiere stressen und eine Rettung erschweren“, sagte er laut Ritzau. Die Behörden sind vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen.
Es handelt sich bereits um den dritten Vorfall dieser Art in Dänemark in diesem Jahr. Vor drei Wochen war ein fast 14 Meter langer Pottwal an einem Strand in Nordjütland aufgetaucht. Wenige Tage später wurde ein weiteres Tier auf einer Sandbank nahe der Stadt Esbjerg entdeckt. Davor hatte es laut Ritzau zehn Jahre lang keine Pottwalstrandung in Dänemark gegeben.
