Fußball-Europameisterschaft

EM-Fanmeile in Berlin überfüllt: Polizei schließt Eingänge

Tausende feiern die Eröffnung der „Fanzone“ im Herzen Berlins: Die Fußball-EM ist noch nicht einmal offiziell gestartet, da gibt es schon Platzprobleme.

Die sogenannte Fanzone in Berlin ist am Mittwoch eröffnet worden. 
Die sogenannte Fanzone in Berlin ist am Mittwoch eröffnet worden. Matthias Koch/imago

In zwei Tagen beginnt die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland. Bereits am Mittwochabend gegen 19.30 Uhr wurde die sogenannte Fanzone in Berlin feierlich eröffnet. Der Andrang auf der Straße des 17. Juni sei dabei so groß gewesen, dass die ersten Zugänge gleich wieder geschlossen werden mussten. Das teilte die Berliner Polizei gegen 21 Uhr in den sozialen Medien mit. 

„Der Zustrom zur Fanzone aus Norden und Süden ist so stark, dass die Zugänge an der Ebertstraße und Dorotheenstraße geschlossen werden müssen. Im Süden gelangen Sie aktuell über den Kemperplatz durch den Tiergarten zum 17. Juni“, hieß es von der Behörde. Personen, die immer noch zur Fanzone gelangen wollten, sollten direkt über den 17. Juni aus Richtung Großer Stern anreisen.

Auf Anfrage erklärte ein Polizeisprecher gegenüber der Berliner Zeitung, dass die Lage trotz der Besuchermassen „erfreulich ruhig“ sei. Auskunft dazu, wie viele Personen sich zu diesem Zeitpunkt auf der EM-Fanmeile befinden, konnte er nicht geben. Nach Angaben der Veranstalter kamen am Abend rund 30.000 Menschen.

Fanmeile in Berlin: Ein wichtiger Schauplatz des „Sommermärchens“ 2006

Bei der rund zweistündigen Show am Brandenburger Tor sollten am Abend mehrere Künstler auftreten. Angekündigt waren zuvor Einlagen von Rapper Luciano, dem Popsänger Alvaro Soler sowie den Sängerinnen Elif und Leony. Vor allem viele junge Menschen fieberten dem Auftritt von Luciano entgegen. Für ihn sei es ein „emotionaler Moment“, vor dem Brandenburger Tor spielen zu dürfen. Parallel dazu wurde auch ein umfassendes Kulturprogramm eingeläutet – darunter Lesungen, Ausstellungen und ein Sommerkino.

Die Veranstalter hatten Fans im Vorfeld gebeten, frühzeitig zum Gelände zu kommen, um längere Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen zu vermeiden. Der reguläre Einlass begann um 16 Uhr, der Eintritt war frei.

Die Fanmeile in der Hauptstadt zählte zu den größten Schauplätzen der Heim-WM im Jahr 2006, dem „Sommermärchen“. (mit dpa)

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