Glatteis

Winter sorgt weiter für Probleme bei der Deutschen Bahn: ICE-Verbindungen nach Berlin betroffen

Die Bahn rechnet mit Einschränkungen – und will auf einigen Strecken deutlich langsamer unterwegs sein. Das müssen Fahrgäste wissen.

Die Deutsche Bahn drosselt wegen Glatteis die Geschwindigkeit auf mehreren Strecken.
Die Deutsche Bahn drosselt wegen Glatteis die Geschwindigkeit auf mehreren Strecken.Arnulf Hettrich/imago

Angesichts der Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor Glatteis in ganz Deutschland hat die Deutsche Bahn die Geschwindigkeit der Züge auf einzelnen Schnellfahrtstrecken reduziert. Daher werde am Montag mit Einschränkungen im Betrieb und mit Verspätungen gerechnet.

Betroffen seien zunächst die Abschnitte zwischen Hannover und Frankfurt, Wolfsburg und Berlin sowie Köln und Frankfurt. Dadurch könne es zu Verspätungen und Anschlussverlusten kommen. Alle ICE-Züge zwischen Berlin und Frankfurt würden zudem nicht in Braunschweig und Hildesheim halten, erklärte die Bahn.

Einschränkungen bei der Deutschen Bahn: Hier werden die Geschwindigkeiten reduziert
  • Zwischen Hannover und Frankfurt/Würzburg
  • Zwischen Wolfsburg und Berlin
  • Zwischen Köln und Frankfurt
  • Alle ICE-Züge zwischen Berlin und Frankfurt (Main) mit planmäßigem Halt in Braunschweig und Hildesheim fahren diese Bahnhöfe nicht an.

Alle Fahrgäste, die bis einschließlich 7. Januar ein Ticket für eine Reise im Zeitraum vom 8. bis 12. Januar gekauft haben und diese aufgrund der Winterwitterung verschieben möchten, können ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Die Zugbindung ist aufgehoben. Das Ticket gilt dabei für die Fahrt zum ursprünglichen Zielort auch mit einer geänderten Streckenführung. Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden.

Insgesamt habe man einen guten Betriebsstart am Morgen erlebt, sagte eine Sprecherin. Im Norden könne es noch zu Teilausfällen im Regionalverkehr kommen. „Insgesamt gibt es bisher keine größeren Störungen durch Glätte und Eisregen.“ Punktuell komme es kurzzeitig zu Beeinträchtigungen, die die Bahn-Mitarbeiter bislang aber schnell erledigen konnten.

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, bringt Tief „Gunda“ von Westen her Schnee und später Regen, der bei eisigen Temperaturen in der Luft oder auf dem Boden gefriert. Folge sei „eine überregional unwetterartige Glatteis-Lage“, sagte DWD-Meteorologe Oliver Reuter.