Winterchaos in Berlin

Stundenlang am BER gestrandet: ZDF-Reporter verpasst ersten Olympia-Einsatz

Das Wetterchaos verhinderte die Pläne von Florian Zschiedrich. Erst am Samstag kann er sich auf den Weg zum Austragungsort machen.

Florian Zschiedrich verpasste seinen ersten Einsatz bei den Olympischen Spielen.
Florian Zschiedrich verpasste seinen ersten Einsatz bei den Olympischen Spielen.Maximilian Koch/imago

Der ZDF-Reporter Florian Zschiedrich hat seinen ersten Olympia-Einsatz verpasst. Grund dafür war das anhaltende Chaos am Berliner Flughafen BER am Freitag.

Die geplante Abreise aus Deutschland wurde dadurch verhindert. Nach seinem Einsatz beim „Morgenmagazin“ wollte der Journalist am Freitag vom Flughafen Berlin nach Italien fliegen, doch sein Flug wurde gestrichen. Zschiedrich machte sich „heute erst mit Verspätung auf dem Weg“, erklärte ZDF-Sportchef Yorck Polus.

Wintereinbruch sorgte für Chaos am BER

Auf Instagram teilte Zschiedrich, wie er zunächst sieben Stunden am Berliner Flughafen warten musste. Später teilte er mit, dass er mit dem Zug weitergereist sei. „Da wir erst morgen übertragen, ist die Verspätung aber nicht ganz so schlimm“, sagte ZDF-Sportchef Polus. „Für heute fällt er aus, und bei Bedarf werden andere einspringen.“

Der Wintereinbruch sorgte für Chaos am Berliner Flughafen. Bis in den Mittag hoben aufgrund von Schnee und Eis keinerlei Flüge ab, erst gegen 13 Uhr startete das erste Flügzeug. Andere folgten danach – teilweise mit sieben Stunden Verspätung.

Der 39 Jahre alte Zschiedrich wollte am Samstag am Rande der ARD-Übertragungen vom Eiskanal in Cortina d’Ampezzo Interviews führen. Am Sonntag ist der erste volle Sendetag des Zweiten ab 10.15 Uhr.

„Nach dem Eisregen hoffe ich jetzt am Eiskanal von Cortina umso mehr auf einen deutschen Medaillenregen“, sagte Zschiedrich der Bild. Der ZDF-Reporter war zuletzt bei der Handball-Europameisterschaft als Moderator im Sport-Einsatz.