Nach zwei intensiven Verhandlungstagen haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) der Gewerkschaft Verdi erstmals ein konkretes Angebot unterbreitet. Über den genauen Inhalt machte das Unternehmen keine Angaben.
Die BVG sprach von einem „Einstieg und Grundlage“ für weitere Gespräche. Beide Seiten einigten sich auf eine nächste Verhandlungsrunde am 19. und 20. März. Bis dahin dürften weitere Warnstreiks ausgeschlossen sein.
Arbeitsbedingungen statt Gehalt im Mittelpunkt
Im Tarifstreit geht es nicht um Lohnerhöhungen, sondern um den sogenannten Manteltarifvertrag, der die Arbeitsbedingungen regelt. Verdi fordert unter anderem zusätzliche Urlaubstage, eine verbindliche Mindestruhezeit von elf Stunden zwischen zwei Schichten und längere Wendezeiten. Wie die Berliner Zeitung berichtete, hielt die BVG die Forderungen bislang für nicht umsetzbar.


