Die Berliner Bäder-Betriebe (BBB) werden bis 2030 mehr als 200 Millionen Euro aus dem neu unterzeichneten Klimapakt zwischen dem Berliner Senat und den landeseigenen Unternehmen erhalten. Mit diesen Mitteln sollen Gebäude und Technik der Schwimmbäder nachhaltig modernisiert werden, wie BBB-Vorständin Marie Rupprecht mitteilte.
Der größte Anteil der Fördersumme – 170 Millionen Euro – ist für Grund- oder Teilsanierungen von Hallenbädern vorgesehen. Dabei stehen Klimaschutz und Energieeffizienz im Mittelpunkt. Laut Rupprecht wurde im vergangenen Jahr eine umfangreiche Liste notwendiger Maßnahmen erarbeitet.
Vier Standorte vor umfassender Sanierung
Zu den Bädern, die eine vollständige Sanierung erhalten sollen, zählen die Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, das Kombibad Seestraße sowie die beiden Stadtbäder Charlottenburg. Letztere sollen künftig zu einer baulichen Einheit zusammengeführt werden.
Die geplanten Maßnahmen sollen auf eine erhebliche Verbesserung der Energiebilanz abzielen. Dazu gehören unter anderem moderne Beleuchtungssysteme und neue Wärmespeicher. In mehreren Sommerbädern sollen Beckenabdeckungen installiert werden, um Wärmeverluste zu verringern. Zusätzlich ist der Bau von Wärmespeichern geplant, die eine bessere Nutzung industrieller Abwärme ermöglichen sollen.
Die Berliner Bäder-Betriebe sind nach eigenen Angaben die größte kommunale Bäderbetreiberin Europas. Das Unternehmen betreibt insgesamt 67 Bäder an 62 Standorten, darunter 33 Hallenbäder, 14 Sommerbäder und elf Strandbäder.


