Iran-Krieg

Bericht: Benzinpreis sinkt erstmals seit Tagen, Diesel weiterhin auf Rekordhoch

Seit Ausbruch des Iran-Kriegs steigen die Spritpreise immer weiter. Bei den Benzinpreisen gibt es am Ostermontag eine neue Entwicklung.

Seit Beginn des Iran-Kriegs sind die Spritpreise immer weiter gestiegen.
Seit Beginn des Iran-Kriegs sind die Spritpreise immer weiter gestiegen.Michael Bihlmayer/imago

Erstmals seit Einführung der neuen Regel, der zufolge Tankstellen nur noch einmal am Tag die Preise erhöhen dürfen, ist der Benzinpreis gesunken. Wie die Bild-Zeitung berichtete, lag der Preis für einen Liter Superbenzin am Ostermontag bei 2,29 Euro.

Am Ostersonntag hatte der Preis noch bei 2,30 Euro pro Liter gelegen. Der Preis für einen Liter Super E10 lag am Montag bei 2,24 Euro, der Preis für Diesel stieg leicht auf 2,49 Euro.

Dieselpreis erreicht jeden Tag neues Rekordhoch

Der Dieselpreis hatte am Sonntag den fünften Tag in Folge ein Rekordhoch erreicht. Dieser Trend setzt sich auch in der neuen Woche weiter fort.

Die Tankstellen dürfen seit Mittwoch die Spritpreise nur noch einmal am Tag um 12 Uhr anheben – Senkungen sind jederzeit erlaubt. Seitdem gehe es nur nach oben, erklärte der ADAC. Der Anstieg von Mittwoch auf Donnerstag „ließ sich noch teilweise nachvollziehen, weil auch Rohöl vom einen auf den anderen Tag deutlich teurer wurde und sein Preis von 100 auf 110 Dollar stieg“, so der Automobilclub. „Am Osterwochenende gab es diese Entwicklung wegen geschlossener Handelsplätze aber nicht.“

Angesichts der Rekordpreise wächst der politische Druck auf die Bundesregierung. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) schloss sowohl einen staatlichen Steuernachlass an der Zapfsäule als auch ein Tempolimit aus. Stattdessen brachte die Ministerin eine temporäre Anhebung der Pendlerpauschale und eine Senkung der Stromsteuer für Privathaushalte ins Spiel. Die Pendlerpauschale komme „zielgenau jenen zugute, die auf ihr Fahrzeug angewiesen seien“, so Reiche. (mit AFP)