„Unsicherheit für alle“

„America alone statt America first“: Baerbock schießt im Grönland-Streit gegen USA

Die ehemalige deutsche Außenministerin sieht die regelbasierte internationale Ordnung angesichts des Grönland-Konflikts „unter Attacke“. Doch sie findet auch Grund zur Hoffnung.

Annalena Baerbock in New York. In einem Interview im Deutschlandfunk kritisiert sie das Handeln der USA im Grönland-Streit scharf.
Annalena Baerbock in New York. In einem Interview im Deutschlandfunk kritisiert sie das Handeln der USA im Grönland-Streit scharf.Timothy A. Clary/AFP

Die Präsidentin der UN-Generalversammlung, Annalena Baerbock, sieht in den Grönland-Ambitionen von US-Präsident Donald Trump eine direkte Bedrohung für die weltweite Sicherheitsarchitektur. Sollte es Trump gelingen, die zu Dänemark gehörende Insel den USA einzuverleiben, „könnte in Zukunft kein Land auf dieser Welt mehr ruhig und in Frieden schlafen“, sagte die ehemalige Bundesaußenministerin im Deutschlandfunk-Interview auf dem Weg zum Weltwirtschaftsforum in Davos.

Berliner Zeitung

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