Der Unternehmer Theo Müller, unter anderem bekannt durch die Marke „Müllermilch“, hat der CDU in Baden-Württemberg vorgeschlagen, eine Koalition mit der AfD zu bilden. Gegenüber der Bild-Zeitung sagte Müller: „Die CDU muss sich nicht kleinmachen und Juniorpartner von Cem Özdemir werden“.
Bei der Landtagswahl in dem Bundesland vor knapp zwei Wochen wurden die Grünen mit Spitzenkandidat Özdemir knapp vor der CDU stärkste Kraft. Bereits seit 2021 regiert dort ein grün-schwarzes Bündnis, was sich wahrscheinlich fortsetzen wird.
Müllers Verbindung zur AfD immer wieder Gegenstand von Debatten
Die Grünen erreichten 30,2 Prozent der Stimmen, die CDU 29,7 Prozent der Stimmen. Drittstärkste Kraft in Baden-Württemberg wurde die AfD mit 18,8 Prozent. Die Partei konnte ihr Ergebnis von der Wahl 2021 fast verdoppeln und gewann 9,1 Prozentpunkte hinzu.
Doch Müller sieht eine andere Option zum schwarz-grünen Bündnis. Die CDU „könnte stattdessen auch mit der AfD regieren oder sich von ihr dulden lassen.“ Die CDU solle bei der Wahl des Ministerpräsidenten einen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken. Über den AfD-Spitzenkandidaten Markus Frohnmaier sagte er, dieser mache „einen sehr guten Eindruck“. Und weiter: „Ich wüsste nicht, was gegen eine CDU-geführte Landesregierung spricht, die mit der AfD von Herrn Frohnmaier zusammen regiert.“


