Migration

„Kein politisches Interesse mehr“: Ministerium will 640 Afghanen Einreise verweigern

Einige Afghanen, die in Pakistan auf eine Ausreise nach Deutschland hoffen, sollen bald offizielle Absage erhalten. So begründet das Ministerium die Entscheidung.

Eine Mutter aus Afghanistan, die zuvor mit ihrem Kind in einem Flugzeug auf dem Flughafen Hannover-Langenhagen gelandet ist, steht vor dem Flughafen.
Eine Mutter aus Afghanistan, die zuvor mit ihrem Kind in einem Flugzeug auf dem Flughafen Hannover-Langenhagen gelandet ist, steht vor dem Flughafen.Moritz Frankenberg/dpa

Die Bundesregierung hat angekündigt, die Einreisegesuche von mehreren hundert Menschen aus Afghanistan zurückzuweisen, obwohl diese bereits in offiziellen deutschen Aufnahmeprogramme verzeichnet sind.

Den rund 640 Betroffenen werde „in den nächsten Tagen mitgeteilt, dass kein politisches Interesse zur Aufnahme mehr vorliegt“, sagte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums am Mittwoch in Berlin. Für diese Menschen gebe es aber weiterhin Unterstützungsangebote – etwa für eine Rückreise nach Afghanistan oder eine Ausreise in Drittstaaten.

Berliner Zeitung

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