Berlinerinnen und Berliner können sich ab Januar auf Entlastung bei den Strom- und Gaspreisen einstellen. „Ein Zuschuss des Bundes sorgt für deutliche Kostenentlastung auf der Übertragungsnetzebene“, hatten Stromnetz Berlin und der Gasversorger Gasag im Herbst mitgeteilt. Die Gasag senkt den Arbeitspreis demnach um die Höhe der wegfallenden Gasspeicherumlage.
Der Arbeitspreis soll dementsprechend zum 1. Januar um 0,34 Cent pro Kilowattstunde (kWh) in der Grundversorgung sinken. Derzeit kostet die Kilowattstunde bei einem durchschnittlichen jährlichen Verbrauch bis 15.000 kWh noch 11,98 Cent brutto, inklusive Umsatzsteuer.
Dadurch ergebe sich für eine durchschnittliche Berliner Wohnung mit einem Verbrauch von rund 12.000 kWh pro Jahr eine Ersparnis von rund 41 Euro. Die Gasag stellte in Aussicht, dass im kommenden Jahr auch die Strompreise als Folge der günstigeren Beschaffungspreise und sinkenden Netzentgelte gesenkt würden.
Zuschuss für Übertragungsnetzbetreiber vom Bund
Im Berliner Stromnetz soll unterdessen der Arbeitspreis um 2,98 Cent auf 8,88 Cent pro Kilowattstunde sinken. Der Grundpreis bleibt den Angaben zufolge stabil bei 39,70 Euro. Für einen Berliner Haushalt mit einem Jahresstromverbrauch von 1950 Kilowattstunden bedeute das in der Summe eine Verringerung um rund 20 Prozent oder etwa 58 Euro im Jahr, teilte Stromnetz Berlin weiter mit.


