Berlin

Ab Dezember: Diese Änderungen erwarten Berlinerinnen und Berliner

Neuer Bahn-Fahrplan, mehr Parkzonen, schnellere BER-Anbindung und Änderungen bei Renten & Rundfunk – das ändert sich ab Dezember.

Auf die Berliner und Berlinerinnen kommen ab Dezember einige Änderungen zu.
Auf die Berliner und Berlinerinnen kommen ab Dezember einige Änderungen zu.Markus Wächter

Zum Jahresende stehen in Berlin und Brandenburg zahlreiche Neuerungen an. Ab dem 14. Dezember greift der neue Fahrplan der Deutschen Bahn, der den Fernverkehr spürbar erweitern soll. Reisende profitieren von mehr Sprinter-Verbindungen, darunter einer stündlichen ICE-Verbindung Berlin–München sowie einem neuen Berlin–Stuttgart-Sprinter mit Halt in Nürnberg. Auch international zieht die Bahn an: Auf den Linien nach Warschau und Kopenhagen gibt es künftig mehr Verbindungen.

Trotz der Angebotsausweitung droht Pendlerinnen und Pendlern aus Brandenburg jedoch Ärger: Das Deutschlandticket gilt auf einigen beliebten Fernzug-Strecken nicht mehr. Betroffen sind unter anderem die Abschnitte Berlin–Elsterwerda, Potsdam–Cottbus und Berlin–Prenzlau. Die Züge seien dauerhaft überfüllt gewesen – ohne höhere Kostenbeteiligung der Länder mache die Bahn nicht weiter.

Neue Bahnstrecken, mehr Parkzonen und strengere Rundfunkregeln

Mit der Eröffnung der Dresdner Bahn erhält der Süden Berlins nach Jahrzehnten Planung eine neue, direkte Verbindung. Auch die Anfahrt zum BER wird einfacher: Der Flughafenexpress (FEX) fährt ab Dezember alle 15 Minuten und bringt Reisende in nur 23 Minuten vom Hauptbahnhof zum Airport. Gleichzeitig werden Direktverbindungen aus Lübbenau, Eberswalde und Oranienburg verbessert.

Im Stadtgebiet ändern sich ebenfalls die Verkehrsregeln. In mehreren Kiezen – darunter Charlottenburg, Wilmersdorf, Halensee und der Rollbergkiez – wird Parken künftig kostenpflichtig. Bewohnerparkausweise kosten weiterhin zunächst 10,20 Euro pro Jahr, sollen aber künftig deutlich teurer werden. Wer ohne Ausweis parkt, zahlt je nach Zone minutenbasiert – im Rollbergkiez etwa vier Euro pro Stunde.

Auch beim Rundfunk und der Rente treten neue Regeln in Kraft. Der Reformstaatsvertrag verschlankt die öffentlich-rechtlichen Programme und schränkt Online-Formate stärker ein. Betroffene des Erwerbsminderungsrentenzuschlags erhalten ab Dezember nur noch eine gemeinsame Überweisung mit ihrer regulären Rente. Zudem fällt der selten genutzte Service der Barauszahlung in Postfilialen weg.