Der Europaplatz vor dem Berliner Hauptbahnhof soll in diesem Jahr zu einem „klimaresilienten, ansprechenden Bahnhofsvorplatz“ umgestaltet werden. Das kündigte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen an. Die Baumaßnahme, die demnach etwa 3,1 Millionen Euro kosten soll, wird von der Firma Strabag umgesetzt und beginnt am 2. Februar.
Nach Angaben der Senatsverwaltung sollen „großzügige und barrierefreie Bewegungskorridore“ zwischen dem Hauptbahnhof und den Haltestellen für Busse und Straßenbahnen geschaffen werden. Zudem werden den Angaben zufolge 30 „hitzeresiliente Bäume mit Regenwasserentsorgung“ gepflanzt. Auch neue Sitz- und Wartebereiche sowie eine Fahrradabstellanlage für etwa 220 Fahrräder und acht Lastenräder sind geplant.
„Darüber hinaus werden Geh- und Radwege neu geordnet sowie die Bushaltestelle erneuert und mit moderner Anzeigetechnik ausgestattet“, teilte die Senatsverwaltung weiter mit. Die Fußgängerfurt zur Straßenbahn werde um fünf Meter erweitert, „um den hohen Nutzungszahlen gerecht zu werden“, hieß es.
Die Maßnahmen sollen den Angaben zufolge in kleinen Bauabschnitten umgesetzt werden. Dadurch sollen die Belastungen möglichst begrenzt gehalten werden. Es werde durchgehend gewährleistet sein, dass der Hauptbahnhof über den Europaplatz erreichbar ist. Taxen müssen allerdings während der Arbeiten über den Washingtonplatz auf der anderen Seite des Hauptbahnhofs vorfahren. Abgesehen vom Rettungsverkehr wird der Europaplatz künftig nicht mehr befahrbar sein.


