Influenza und RSV

Zwölf Tage mit über 40 Fieber: Besonders Kinder schwer von Grippewelle betroffen

Wartezimmer in Kinderarztpraxen füllen sich. „Es wird mittlerweile schwieriger, einzelne Betten in Krankenhäusern zu bekommen“, sagt ein Kinderarzt über die aktuelle Lage.

Eine Mutter misst bei ihrem Kleinkind Fieber.
Eine Mutter misst bei ihrem Kleinkind Fieber.Christin Klose/dpa

Vor kurzem hat Jakob Maske einen außergewöhnlichen Fall in seiner Berliner Kinderarztpraxis behandelt. Der kleine Patient hatte über 40 Grad Fieber. Das hielt nach Auskunft der Eltern schon seit zwölf Tagen an. „Solche schweren Fälle treten jetzt häufiger auf“, sagt Maske. Da sie mehr Zeit beanspruchen, füllt sich das Wartezimmer.

Influenza grassiert in Berlin, und nicht als einziges Virus. Auch RSV hat Hochkonjunktur. Die Zahl der Erkrankten geht steil nach oben. Betroffen sind alle Altersgruppen. Das vermeldet aktuell das Robert-Koch-Institut (RKI). Es registriert bei Menschen jenseits des 80. Lebensjahrs viele Grippepatienten in Krankenhäusern, auch wenn nicht alle wegen eines Infekts, sondern anderer Erkrankungen dort aufgenommen wurden.

Berliner Zeitung

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