Universität

„Zu langsam, zu hierarchisch“ – Vizepräsidentin Deniz über die Defizite an der TU Berlin

Fatma Deniz will die TU Berlin in eine neue Zukunft führen. Warum sie sich jetzt um das Präsidentenamt bewirbt – und wie sie dem Missmanagement endlich ein Ende setzen will: ein Überblick.

Seit Jahren klagen Studierende der TU Berlin über „chaotische Zustände“. Damit soll nun Schluss sein, sagt Vizepräsidentin Fatma Deniz, die sich jetzt für das Präsidentenamt bewirbt.
Seit Jahren klagen Studierende der TU Berlin über „chaotische Zustände“. Damit soll nun Schluss sein, sagt Vizepräsidentin Fatma Deniz, die sich jetzt für das Präsidentenamt bewirbt.Schöning/Imago

Fatma Deniz, derzeit Vizepräsidentin an der TU Berlin und dort für die Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitsstrategie verantwortlich, will die Universität grundlegend reformieren. Die Neurowissenschaftlerin, die unter anderem an der TU München, am Caltech im kalifornischen Pasadena und an der UC Berkeley nahe San Francisco tätig war, tritt nun mit dem Programm „Back to the future“ zur Präsidentenwahl an.

In ihrer Bewerbung formuliert die Deutsche mit türkischen Wurzeln klare Ziele: Sie will dem Missmanagement der TU den Kampf ansagen, Prozesse optimieren, digitalisieren – und sie außerdem umfassend restrukturieren, sodass sie künftig wieder mit internationalen Spitzenuniversitäten mithalten kann.

Gleichzeitig will die Wissenschaftlerin die sanierungsbedürftigen Universitätsgebäude auf Vordermann bringen und den Campus zu einem Reallabor für nachhaltige Bauweisen weiterentwickeln. Wie genau sie sich das in der Praxis vorstellt und warum ihr außerdem Gleichberechtigung für Frauen so wichtig ist, beschreibt sie im Interview mit der Berliner Zeitung.

Berliner Zeitung

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