Fatma Deniz, derzeit Vizepräsidentin an der TU Berlin und dort für die Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitsstrategie verantwortlich, will die Universität grundlegend reformieren. Die Neurowissenschaftlerin, die unter anderem an der TU München, am Caltech im kalifornischen Pasadena und an der UC Berkeley nahe San Francisco tätig war, tritt nun mit dem Programm „Back to the future“ zur Präsidentenwahl an.
In ihrer Bewerbung formuliert die Deutsche mit türkischen Wurzeln klare Ziele: Sie will dem Missmanagement der TU den Kampf ansagen, Prozesse optimieren, digitalisieren – und sie außerdem umfassend restrukturieren, sodass sie künftig wieder mit internationalen Spitzenuniversitäten mithalten kann.
Gleichzeitig will die Wissenschaftlerin die sanierungsbedürftigen Universitätsgebäude auf Vordermann bringen und den Campus zu einem Reallabor für nachhaltige Bauweisen weiterentwickeln. Wie genau sie sich das in der Praxis vorstellt und warum ihr außerdem Gleichberechtigung für Frauen so wichtig ist, beschreibt sie im Interview mit der Berliner Zeitung.

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