Wenn man heute durch das weihnachtliche Berlin streift, dominiert der hektische Glanz. Die Lichterketten am Kurfürstendamm und die vollen Einkaufstüten scheinen das Maß aller Dinge zu sein.
Doch wer tiefer in die Geschichte der Stadt blickt, entdeckt eine andere Erzählung. Es ist die Geschichte von Ost-Berlin, wo Weihnachten oft leiser, aber dafür menschlich intensiver gefeiert wurde. Historiker und Soziologen deuten die vermeintliche „Mangelwirtschaft“ heute zunehmend anders: als eine Zeit der sozialen Dichte, in der Werte zählten, die im Westen unter Geschenkpapierbergen zu verschwinden drohten.

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