Anschlag in Berlin

Stromausfall geht an die Substanz: „Alles musste ich wegschmeißen“

Der Anschlag auf das Stromnetz legt nach wie vor Wohnungen, Geschäfte und Schulen lahm. In der Notunterkunft erzählen Bewohner von Kälte und fehlender Information. Ein Ortsbesuch.

Betroffene Bürger im Bürgeramt Zehlendorf: Der 33-jährige Bilal macht Homeoffice in der Notunterkunft.
Betroffene Bürger im Bürgeramt Zehlendorf: Der 33-jährige Bilal macht Homeoffice in der Notunterkunft.Markus Wächter/Berliner Zeitung

Im Flur des Bürgeramts Zehlendorf sitzt eine Frau mit drei Kindern auf einer Bank. Das älteste ist schon im schulreifen Alter, die beiden kleineren Kinder hängen in dicken Jacken an ihr. Geschlafen haben sie nicht in der Notunterkunft, aber den Tag verbringen sie hier. „Wir haben gefroren. Wir haben Decken, aber zu wenige. Bei uns kam keine Hilfe an“, sagt die Mutter, die ihren Namen nicht nennen will.

Berliner Zeitung

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