Die Sonne steht im Zenit über Wedding, doch ihr Licht wirkt bereits blass an diesem Freitag im November. Der Himmel zeigt jenes fahle Mittagslicht, das typisch ist für die dunklen Monate, in denen der Winterblues viele Berliner heimsucht. Dieses Stimmungstief, medizinisch auch als saisonal abhängige Depression bekannt, zeigt sich in Antriebslosigkeit, Müdigkeit und gedrückter Stimmung. Doch muss das sein? Nein. Wir haben Berliner nach ihren Rezepten gegen die trübe Jahreszeit gefragt.
Auf dem Torfstraßensteg glitzert das Wasser des Kanals, die Luft ist kalt. Markus lehnt am Geländer. 49 Jahre, Wollmütze, die Hände in den Taschen. Der Winterblues in Berlin, sagt er, sei „jedes Jahr eine Herausforderung“. Aber man könne „der Sache doch Herr werden“. Seine Strategie: alle Sinne bespielen.

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