Drogenkonsumräume

Wie die Crack-Welle Neukölln überrollt und was der Kiez von Köln lernen kann

Seit Jahren sucht Neukölln einen zweiten Drogenkonsumraum – vergeblich. Geeignete Flächen fehlen, Eigentümer zögern, der Druck im Kiez wächst. Köln geht inzwischen einen anderen Weg.

Drogenabhängige auf einem Gehweg im Schillerkiez unweit vom Tempelhofer Feld.
Drogenabhängige auf einem Gehweg im Schillerkiez unweit vom Tempelhofer Feld.Emmanuele Contini/Berliner Zeitung

In Berlin greifen immer mehr Menschen zu illegalen Drogen. Vor allem Crack hat sich in den vergangenen Jahren rasant verbreitet. Allein 2024 wurden berlinweit mehr als 23.000 Crack-Konsumvorgänge registriert – rund 9000 mehr als im Jahr zuvor. Die Frage ist längst nicht mehr, ob die Stadt handeln muss, sondern wie.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar