Hamed Valy steht in einem dünnen Rollkragenpullover vor dem Pressecafé in Berlin-Mitte. Er lächelt in die Kamera, während der Fotograf auf den Auslöser drückt. Auf seinem Gesicht ein breites Lächeln. Anders als bei den Passanten, die sich mit hängenden Mundwinkeln an ihre Regenschirme klammern, trostlos über den liegengebliebenen Splitt schleichen. Dem 32-jährigen Afghanen scheint das bisschen Nieselregen nichts anhaben zu können. Er posiert anmutig weiter, als würde der Regen ihm Kiemen geben. Nicht einmal von den Taliban hat er sich seine Anmut nehmen lassen, die 2021 die Macht in Afghanistan an sich rissen.

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