Kaufhaussterben

Vom Symbol des Wirtschaftswunders zu Labubus und Cheeseburgern: Hat das KaDeWe eine Zukunft?

Das KaDeWe versucht alles: Sonntagsöffnung, mega Verkaufsangebote, eine Umstellung des Lebensmittelangebots. Reicht das gegen Inflation und Onlineshopping?

Menschen auf der Tauentzienstrasse vor dem KaDeWe in Berlin
Menschen auf der Tauentzienstrasse vor dem KaDeWe in BerlinEmmanuele Contini/Berliner Zeitung

Das Kaufhaus des Westens, den meisten besser als KaDeWe bekannt, gehört zu Berlin wie der Müll in der Spree. Im Jahr 1907 wurde es eröffnet, 1927 verkaufte der Gründer Adolf Jandorf das Kaufhaus an die jüdische Kaufmannsfamilie Tietz, die im Nationalsozialismus aus der Geschäftsleitung verdrängt wurde. 1943 stürzte ein amerikanisches Flugzeug in das Gebäude, wodurch es zerstört wurde. Der Wiederaufbau beförderte das Kaufhaus zu einem bekannten Symbol für Konsum und Wirtschaftswachstum. Dass auch Symbole mit der Zeit bröckeln können, zeigte sich 2024.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar