Das Kaufhaus des Westens, den meisten besser als KaDeWe bekannt, gehört zu Berlin wie der Müll in der Spree. Im Jahr 1907 wurde es eröffnet, 1927 verkaufte der Gründer Adolf Jandorf das Kaufhaus an die jüdische Kaufmannsfamilie Tietz, die im Nationalsozialismus aus der Geschäftsleitung verdrängt wurde. 1943 stürzte ein amerikanisches Flugzeug in das Gebäude, wodurch es zerstört wurde. Der Wiederaufbau beförderte das Kaufhaus zu einem bekannten Symbol für Konsum und Wirtschaftswachstum. Dass auch Symbole mit der Zeit bröckeln können, zeigte sich 2024.