Stadtgeschichte

Unweit des Neuköllner Hermannplatzes: Neues Vergnügen im alten Festsaal Hasenheide 13

Ein Unternehmer aus Ostwestfalen rettet einen Ballsaal an der Hasenheide. Und damit ein Relikt des alten Amüsierviertels. Es entsteht eine spektakuläre Galerie.

Ballsaal wird Galerie: So soll der Hauptraum der Galerie Wemhöner einmal aussehen. Chipperfield Architects wollen bewusst die Spuren der Vergangenheit erhalten – bis hin zum Graffiti.
Ballsaal wird Galerie: So soll der Hauptraum der Galerie Wemhöner einmal aussehen. Chipperfield Architects wollen bewusst die Spuren der Vergangenheit erhalten – bis hin zum Graffiti.David Chipperfield Architects

Das schlichte, mit Graffiti besprühte Eisentor unweit des Neuköllner Hermannplatzes lässt nicht ahnen, welch geschichtsträchtiges Gebäude dahinter liegt. Kein Schild weist darauf hin, dass hier gerade ein international renommiertes Architektenbüro am Werk ist. Links des Tores eine gesichtslose Pizzeria, rechts ein Späti mit bunter Reklame, gegenüber ragen die Türmchen von Huxleys Neuer Welt in den Himmel, der an diesem Tag wolkenverhangen grau ist.

Der Konzertsaal Huxleys ist eines der wenigen Überbleibsel des einstigen Vergnügungsviertels und fast das letzte, in dem noch heute Unterhaltung geboten wird. Seit etwa 1880 wird an der Hasenheide dem Amüsement gefrönt. Anfangs lag das Gebiet allerdings noch vor den Toren der Stadt, im Grünen. Das heutige Huxleys gehörte zu einem riesigen Vergnügungspark namens Neue Welt; die am Berg gelegene Bergschloß-Brauerei ließ eine Art Berliner Prater bauen, auch um den Absatz ihres Bieres anzukurbeln. Vor allem die kleinen Leute kamen in Scharen, um die Hochseilartisten über dem Teich zu bewundern, den Konzerten zu lauschen, mit der Siemens-Eisenbahn durch den Park zu fahren. Oder einfach im Biergarten zu sitzen, zu tanzen, zu feiern.

Angeblich spielten Pink Floyd zur Eröffnung

Aber auch gegenüber, hinter dem grauen Eisentor, liegt ein Relikt der alten Amüsiermeile: Kliems Festsäle. Ab 1899 verbrachten hier Tausende Menschen kurzweilige Abende, hier wurde getanzt und diskutiert, hier traten Berühmtheiten auf – aus der Politik, aber später auch aus dem Popgeschäft, angeblich sogar Pink Floyd.

Das Gemälde von K. Steinberg von 1881 zeigt den Vergnügungspark Neue Welt – angrenzend an die Hasenheide.
Das Gemälde von K. Steinberg von 1881 zeigt den Vergnügungspark Neue Welt – angrenzend an die Hasenheide.Sammlung Stadtmuseum

Allerdings ist von diesem Prachtbau nicht mehr viel übrig – nur noch Reste der Fassade zum Hof sind erhalten und wenige bemalte Stuckfragmente im Saal. Und selbst die hofseitige Fassade ist an diesem Tag zunächst nicht zu sehen. Ein Gerüst mit Plastikfolie umgibt den einstigen Festsaal. Er bildet das Hinterhaus des Gründerzeitbaus mit der Adresse Hasenheide 13. Im Hof stehen unzählige Paletten mit historischen Ziegelsteinen. Auch sie sind zum Schutz vor Feuchtigkeit mit Plastikfolie umhüllt.

In der Durchfahrt zum Hof steht Philipp Bollmann, eingemummelt in eine dicke hüftlange Jacke. Der 37-Jährige ist die rechte Hand des neuen Eigentümers, eines Industriellen und Kunstsammlers aus Ostwestfalen. Es ist kalt und regnerisch an diesem Tag, deshalb bleibt Bollmann lieber in der Durchfahrt stehen und erzählt im Trockenen.

Die Entdeckung des Festsaals: „Wow, war das eine Überraschung“

„Es war ähnlich ekliges Wetter, als Heiner Wemhöner und ich im März 2018 erstmals hierherkamen“, sagt er. Damals seien sie schon länger auf der Suche nach einer geeigneten Immobilie in Berlin gewesen, nach einem Ort für Wemhöners Kunstsammlung. „Aber die schönen Objekte waren alle schon weg.“ Doch dann empfahl ihnen jemand, sich den alten Festsaal Hasenheide 13 anzusehen. „Wow, war das eine Überraschung“, erinnert sich Bollmann, der vor allem Kurator für Wemhöners Sammlung ist.

Auf der Rückseite kann man von dem historischen Festsaal mehr erkennen als auf der Vorderseite. Die Architekten von Chipperfield wollen die historische Substanz erhalten und durch einen modernen Anbau ergänzen.
Auf der Rückseite kann man von dem historischen Festsaal mehr erkennen als auf der Vorderseite. Die Architekten von Chipperfield wollen die historische Substanz erhalten und durch einen modernen Anbau ergänzen.David Chipperfield Architects

Damals war der riesige Ballsaal an einen Möbelhändler vermietet, die sich auf Vintage-Stücke und Industrial Design spezialisiert hatte. „In meterhohen Regalen stapelten sich liebevoll restaurierte Einzelstücke“, erinnert sich Bollmann. Aber wichtiger war der spektakulär hohe, von den Jahrzehnten gezeichnete Raum. Heiner Wemhöner sei intuitiv klar gewesen: Die Suche hat ein Ende. Dieses Gemäuer wollte der Unternehmer kaufen und sanieren lassen, hier sollte seine Kunstsammlung präsentiert werden.

„Reiche sind oft Arschlöcher“, sagt Konrad Meyer ganz unverblümt. Der glatzköpfige Programmierer lebt schon lange im Haus Hasenheide 13, das jetzt Heiner Wemhöner gehört. Meyer ist Mitte 50, trägt einen schwarzen Kapuzenpulli und eine bequeme schwarze Hose; in jedem Nasenflügel sitzt ein Piercing, die Ohrläppchen sind voll silberner Ringe. „Aber Wemhöner ist ein total sympathischer Typ“, sagt der Mann, der seinen richtigen Namen nicht in der Zeitung lesen will, weil er weiterhin nicht googlebar sein möchte. „Wir sind alle heilfroh, dass er das Haus gekauft hat, seitdem tut sich hier endlich etwas.“

Vorher gehörte die Immobilie zum Imperium des umstrittenen dänischen „Investors“ Jörn Taekker, der in all den Jahren nur das Nötigste in dem Haus repariert habe. Auf Meyers Küchenbüfett liegen dicke Ordner voll mit Immobilien-Unterlagen. Es geht darin um Taekker, der in den Nullerjahren Hunderte Häuser in Kreuzberg und Friedrichshain aufkaufte und dann die Miet- in Eigentumswohnungen umwandelte; Unzählige verloren ihr Zuhause. Konrad Meyer hat in Sorge um sein eigenes Zuhause viel über Taekker recherchiert.

Der Däne hatte sogar schon eine Abrissgenehmigung für den – nicht unter Denkmalschutz stehenden – Festsaal in der Tasche; er wollte dort Wohnungen bauen. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hatte das Projekt bereits genehmigt. Doch dann kam Heiner Wemhöner, kaufte dem Dänen die komplette Immobilie ab und lud wenig später die Mieter des Hauses zusammen mit dem Bezirksamt ins Rathaus Kreuzberg ein, um ihnen seine Pläne vorzustellen. „Ein Ehrenmann“, sagt Konrad Meyer, der bei der Veranstaltung dabei war.

Geschäftsmann, Kunstsammler, Ehrenbürger: Heiner Wemhöner, 74, machte aus der Maschinenbaufirma seines Großvaters einen Technologieführer im Bereich der Möbelindustrie.
Geschäftsmann, Kunstsammler, Ehrenbürger: Heiner Wemhöner, 74, machte aus der Maschinenbaufirma seines Großvaters einen Technologieführer im Bereich der Möbelindustrie.wemhöner.com

Heiner Wemhöner führt ein Unternehmen, das sein Großvater vor exakt 100 Jahren als Handwerksbetrieb im ostwestfälischen Herford gegründet hat. Heute ist Wemhöner Surface Technologies eigenen Angaben zufolge Technologieführer bei Maschinen, die Holzwerkstoffe für die Möbelindustrie veredeln; es geht dabei – vereinfacht ausgedrückt – um Anlagen, die beispielsweise Pressspanplatten beschichten; neben dem Werk in Herford betreibt Wemhöner zwei Werke in China. Die Fünf-Millionen-Stadt Changzhou ernannte ihn dafür zum Ehrenbürger, ebenso sein Geburtsort Herford. Man schätzt den 74-Jährigen in Ostwestfalen nicht nur als Geschäftsmann, der Hunderte Arbeitsplätze sichert, sondern auch als Gründer einer Stiftung, die sich zunächst der Förderung des Ingenieursnachwuchses verschrieb und später der zeitgenössischen Kunst.

Rund 1700 Kunstwerke umfasst Wemhöners Kunstsammlung inzwischen, darunter Werke von Georg Baselitz und Tony Cragg, aber auch viel chinesische Gegenwartskunst. Vor zehn Jahren war ein Teil bereits einmal in Berlin zu sehen: in den früheren Osramhöfen in Wedding. Womöglich entstand dort Wemhöners Idee, in der Hauptstadt einen dauerhaften Raum für die Kunstsammlung zu erwerben.

Taekker-Gefahr vom Tisch: Keine Umwandlung in Eigentumswohnungen

Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg war von den Plänen des neuen Eigentümers für die Immobilie Hasenheide 13 jedenfalls angetan; nicht nur, dass damit ein Festsaal von baukulturellem Wert, ein Überrest des alten Vergnügungsviertels, doch noch erhalten blieb. Mit dem Verkauf war auch die reale Gefahr vom Tisch, dass Taekker die Mietwohnungen einzeln zu Geld machte. Der neue Eigentümer versicherte dem Bezirksamt dagegen sogar, dass die bisherigen Bewohner des Hauses keinerlei Verdrängung zu befürchten hätten.

Trotzdem zog sich dann die Bearbeitung des Bauantrags jahrelang hin, erzählt Konrad Meyer. So lange, dass sich die Bewohner schon sorgten, der Investor könnte die Freude an dem Projekt verlieren. „Wir Mieter haben uns dann beim Bezirk dafür starkgemacht, dass es vorwärtsgeht“, erzählt Meyer. Zum Ende der Corona-Jahre jedenfalls war der Bauantrag dann genehmigt. 2022 – vier Jahre nach dem Kauf – konnten die Bauarbeiten endlich beginnen.

So sollen die Räume einmal aussehen: Visualisierungen auf der Baustelle. Die Eröffnung des Ausstellungshauses ist für Ende des Jahres geplant.
So sollen die Räume einmal aussehen: Visualisierungen auf der Baustelle. Die Eröffnung des Ausstellungshauses ist für Ende des Jahres geplant.Benjamin Pritzkuleit/Berliner Zeitung

Umgebaut wird der 1899 errichtete Festsaal nach Plänen des Berliner Büros von David Chipperfield, der britischen Architekturlegende. David Chipperfield Architects zeichneten beispielsweise verantwortlich für den Wiederaufbau des Neuen Museums auf der Berliner Museumsinsel, für die Errichtung der James-Simon-Galerie ebenda und für den Bau des Literaturmuseums der Moderne in Marbach.

Chipperfield Architects erhalten Spuren der Vergangenheit

„Es ging uns gar nicht so sehr um den großen Namen, sondern uns gefiel das Konzept“, sagt Philipp Bollmann, der nicht nur Kurator der Wemhöner-Sammlung ist, sondern auch Bauherrenvertreter für das Kreuzberger Kunsthaus. Die Chipperfield-Pläne sehen vor, dass die Halle auch im sanierten Zustand die Spuren der Vergangenheit aufweist, bis hin zu einem Graffito an der Wand. „Wir wollen nicht, dass man sieht, wie viel wir sanieren mussten“, sagt Bollmann. Deswegen auch die Vielzahl der historischen Ziegelsteine, die für Ausbesserungen im Innenbereich, aber auch für die Verkleidung des Eingangsgebäudes verwendet werden, das neu errichtet wird. Hinter dem Saal entsteht ein schlichter Neubauriegel mit großen Fenstern, ebenso im Garten.

Mit dem Einzug der Sammlung Wemhöner in das behutsam sanierte Gebäude solle die Tradition des Hauses als Begegnungsstätte fortgeschrieben werden, heißt es im Vorwort des Buches, das der Bauherr über die facettenreiche Geschichte der Immobilie in Auftrag gab. Es heißt schlicht „Hasenheide 13“. Auf dem Cover sieht man die kreisrunden Eingänge zur futuristischen Diskothek CheeTah, die sich dort ab 1968 befand.

„Das war ein verrückter Ort, der Eingang verlief in Aluminumröhren, man kam sich vor wie in einem Raumschiff“, sagt Lothar Uebel, während er in einem Café am Südstern sitzt. Der 73-Jährige war als junger Mann einige Male im CheeTah. „Der Saal war durchzogen von schrägen Stahlträgern, es gab diverse Bars und Tanzflächen auf verschiedenen Ebenen.“ Doch Uebels persönliche Erinnerungen waren nicht der Grund, worum er den Auftrag für „Hasenheide 13“ erhielt. Der Historiker hat bereits mehrere Bücher über Kreuzberger Lokalgeschichte verfasst. „Mein Erstling war 1985 ‚Viel Vergnügen‘ über die Amüsierviertel rund um den Kreuzberg und die Hasenheide.“ Seither sammelt er Dokumente, Fotos, Ansichtskarten über die Gegend.

Willy Brandt und Bill Haley, Louise Schroeder und Suzi Quatro

Für Heiner Wemhöner schreibt Uebel zuletzt über die Gastronomenfamilie Kliem, die den mit Stuck und Gemälden prächtig ausstaffierten Saal 1899 bauen ließ; er suchte das Foto heraus, das Dutzende ernst blickender Soldaten in Stahlbetten zeigt, im Ersten Weltkrieg wurde der Saal als Lazarett genutzt. Er schrieb das Kapitel über Erwin Piscators Proletarisches Theater, das dort 1920 Premiere feierte. Und listete die vielen Gruppen auf, die sich in der Weimarer Republik bei Kliems trafen, meist standen sie der SPD, der KPD und der Gewerkschaftsbewegung nahe. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude zum Kino umgebaut, aber auch gerne für Politveranstaltungen – etwa mit Ernst Reuter, Louise Schroeder und Willy Brandt – gebucht.

1968 begann der millionenteure Umbau zu „Europas modernstem Tanz- und Vergnügungscenter CheeTah“, wie es in Werbeanzeigen hieß. Zu dessen Eröffnung – so sagen es Zeitzeugen – sollen Pink Floyd aufgetreten sein. Gesichert durch Plakate und Fotos sind Konzerte von The Drifters, The Searchers und The Tremeloes, aber auch von Bill Haley, Suzi Quatro und den Scorpions.

Als der Senat 1980 die äußerst beliebte Teenagerdisco an den Nachmittagen verbot, ging dem CheeTah eine große Einnahmequelle verloren, liest man in Lothar Uebels Buch. Ab 1983 lief der Laden unter diversen Namen eher schlecht als recht weiter, 1996 meldete der letzte Betreiber Insolvenz an. Dann sollte aus dem Festsaal Europas größte Schwulensauna werden; doch kurz vor der Fertigstellung zerstritten sich die Teilhaber. Das Projekt scheiterte, 2004 ersteigerte der umstrittene Däne Taekker die Immobilie.

Infobox image
wemhöner.com
Das Buch zum Haus
Im Verlag Jovis erschienen ist das Buch von Lothar Uebel zur Geschichte des Hauses, das die Gastronomenfamilie Kliem vor etwa 125 Jahren bauen ließ und in dessen Festsaal bald die Galerie Wemhöner einziehen wird.

Auf 208 Seiten finden sich mehr als 130 zumeist historische Fotos und Dokumente.

Das Buch im Leineneinband kostet 24 Euro. Die ISBN lautet 978-3-86859-650-2

Lothar Uebel hätte vermutlich weit mehr als 200 Seiten über dieses Haus schreiben können, das etwa zwei Gehminuten vom Hermannplatz entfernt liegt. Dorthin, zum Hermannplatz, muss der Buchautor an diesem Tag noch – es ist Markttag, er will Zutaten fürs Abendessen einkaufen.

Auf dem etwa 1,2 Kilometer langen Weg vom Café am Südstern zum Hermannplatz weist er auf versteckte Überbleibsel des einstigen Vergnügungsviertels hin: Im Hof des Hauses Hasenheide 52/54 liegt ein ehemaliger Tanzsaal, der zu einem im Zweiten Weltkrieg zerstörten größeren Konzertsaalbau gehörte. Heute hat in dem ideenreich und aufwendig sanierten Gebäude die Werbeagentur Jung von Matt ihren Sitz. In der Gaststätte Brauhaus am Südstern zeugen im hinteren Gastraum noch Stuckelemente von der Vergangenheit.

Komplett erhalten ist der vor Jahren sanierte Kaisersaal, etwa auf der Hälfte des Weges zwischen Südstern und Hasenheide gelegen. Er ist ein Relikt der früheren Unions-Brauerei, die Anfang der 90er-Jahre abgerissen und durch einen großen Bürokomplex ersetzt wurde. Die früheren Mieter des Gebäudes, das derzeit zur Geflüchtetenunterkunft umgebaut wird, nutzten den denkmalgeschützten Saal als Kantine.

Dann sind es nur noch ein paar Schritte bis zum Konzertsaal Huxleys auf der anderen Straßenseite. Für Konzerte genutzt wird im Übrigen nur die obere Hälfte des einstigen Festsaals. Auf Höhe der früheren Empore wurde bei einem Umbau 1985 eine Zwischendecke eingezogen. In der unteren Etage befindet sich heute ein Supermarkt, in dem nichts mehr an die Geschichte des Gebäudes erinnert. In der Halbetage darüber aber, im heutigen Huxleys, ist der Saalstuck noch erhalten.

Gegenüber – im Haus Hasenheide 13 – laufen derzeit die Bauarbeiten. Im Lauf des Jahres soll das Ausstellungshaus fertig sein, das sich als „offener Ort für zeitgenössische Kunst und Kultur“, als „ein Haus der Erlebnisse, der Inspiration, des Austauschs und der Verständigung“ versteht. In Anlehnung an das historische Vergnügungsviertel.