Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hierzulande steckt in einer tiefen Krise. Sie drückt ein milliardenschweres Defizit. Die Beiträge steigen und steigen. Zum Jahreswechsel müssen sich die rund 75 Millionen gesetzlich Versicherten erneut auf höhere Kosten einstellen. Sie machen den Großteil der Versicherten aus, lediglich zehn Prozent haben eine private Vollversicherung, darunter verpflichtend alle Beamten.
Der gesetzliche Beitrag ist auf 14,6 Prozent festgelegt. Die 94 Kassen erheben zudem Zusatzbeiträge, die in ihrer Höhe zum Teil stark voneinander abweichen. Zusammengerechnet reicht die Spanne derzeit von günstigstenfalls 16,78 bis 19 Prozent am anderen Ende der Skala. Das Angebot variiert, Unterschiede ergeben sich durch Wahltarife und spezielle Konditionen wie Rückerstattungen, wenn keine Leistungen in Anspruch genommen werden.

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