Arbeitskampf in Berlin

Tarifstreit bei Vivantes spitzt sich zu: Kommt jetzt Bewegung oder Streik?

Das Ringen um den TVöD geht bei den Berliner Vivantes-Töchtern weiter. Die Fronten zwischen Arbeitgeber und der Gewerkschaft Verdi sind verhärtet. Darum geht es.

Blick in einen OP-Saal der Rettungsstelle vom Vivantes-Auguste-Viktoria-Klinikum
Blick in einen OP-Saal der Rettungsstelle vom Vivantes-Auguste-Viktoria-KlinikumJens Kalaene/dpa

Ein Rechenbeispiel. Der kommunale Berliner Krankenhauskonzern Vivantes hat es aufgestellt für Beschäftigte seiner Tochterunternehmen. Demnach bekommt eine angelernte Reinigungskraft im OP im ersten Jahr 2716,88 Euro brutto. Im sechsten Jahr sind es 2958,33 Euro, im 13. dann 3147,42 Euro. Oder ein Betriebshandwerker mit Abschluss: Von 3196,13 geht es für ihn binnen 13 Jahren hinauf auf 3849,98 Euro.

Das sind zwei Beispiele, mit denen Vivantes das Lohnniveau bei den Konzerntöchtern illustriert, sollte es nach den Vorstellungen des Managements schrittweise erhöht werden. Anlass sind die aktuellen Tarifverhandlungen, die an diesem Dienstag in die nächste Runde gehen. Sie wurden um eine Woche vorgezogen, die Arbeitgeberseite hatte darum nachgesucht.

Berliner Zeitung

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