Patientenversorgung

Streik in Vivantes-Kliniken: Müssen Krebs-Operationen jetzt verschoben werden?

Im Tarifkonflikt um die Tochterfirmen des städtischen Klinikkonzerns sind die Fronten verhärtet. Bis Samstag kommt es zu Warnstreiks. Was das für Patienten bedeutet.

Die Zeichen stehen auf Streik: ein OP-Saal in der Rettungsstelle vom Vivantes-Klinikum Auguste Viktoria.
Die Zeichen stehen auf Streik: ein OP-Saal in der Rettungsstelle vom Vivantes-Klinikum Auguste Viktoria.Jens Kalaene/dpa

In den Krankenhäusern von Vivantes in Berlin kommt es in dieser Woche zu einem Warnstreik. Verdi ruft die Beschäftigten der Tochterunternehmen auf, von Mittwoch bis Samstagmorgen die Arbeit niederzulegen. Die Gewerkschaft fordert, dass die Gehälter der Beschäftigten ab sofort an das Niveau des Tarifvertrags öffentlicher Dienst (TVöD) angepasst werden, der im Mutterkonzern gilt. Die Arbeitgeberseite bietet eine schrittweise Erhöhung bis 2030.

Für Patienten könnte der Arbeitskampf zu spürbaren Einschnitten führen. Denn bei der Notdienstvereinbarung für die Streiktage liegen die Vorstellungen zum Teil weit auseinander. Dorothea Schmidt, Geschäftsführerin Personalmanagement, hat an diesem Montag auf mögliche Konsequenzen hingewiesen.

Berliner Zeitung

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