„Für viele tägliche Realität“

Reizdarmsyndrom: So leiden Menschen im Berufsalltag

Im modernen Großraumbüro bleibt kaum etwas unbemerkt. Doch was tun, wenn ausgerechnet der eigene Körper rebelliert? Ein Notfallplan für den Darm im Dauerstress.

Darm im Ausnahmezustand
Darm im AusnahmezustandPanthermedia/imago

Es ist halb drei in einem Bürokomplex in Berlin-Mitte. Das Mittagessen – vielleicht eine dieser angesagten Schalen mit Kichererbsen und Linsen – liegt schwer im Magen. Pünktlich zum Meeting im verglasten Konferenzraum meldet er sich: ein stechender Schmerz im Unterbauch, gefolgt von einem Gluckern.

Für geschätzte zehn bis fünfzehn Prozent der Bevölkerung ist dies tägliche Realität. Sie leiden unter dem Reizdarmsyndrom. In einer Arbeitswelt, die auf Effizienz und reibungslose Abläufe getrimmt ist, bleibt der menschliche Verdauungstrakt ein Störfaktor. Die Kollision von Biologie und Business-Etikette führt zu einem stillen Leiden, über das niemand spricht.

Berliner Zeitung

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