Die Polizisten, die hier ihren Dienst versehen, arbeiten im heißesten Brennpunkt von Berlin: Die Dienststelle an der Friedrichstraße 219 in Kreuzberg ist unter anderem zuständig für die Kriminalitäts-Hotspots Kottbusser Tor und Görlitzer Park. Die Arbeitsbedingungen draußen sind hart. Aber das sind sie auch in den Räumen der Dienststelle. Denn die sind total marode – und das schon seit vielen Jahren.
Im Rahmen eines Strukturumbaus der Polizei wurden die Abschnitte zum neuen Regionalabschnitt 52/53 zusammengelegt. Das Haus, in dem sich auch das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten befindet, wird ebenfalls endlich saniert. Denn die Polizisten arbeiten bisher auf engstem Raum. Die Bausubstanz bröckelt, in den Schränken flattern angeblich Motten, und es soll Ratten geben. Den Sanierungsbedarf der Berliner Polizeidienststellen schätzt der Senat auf 2,5 Milliarden Euro. Doch es geht voran – wenn auch nur schleppend.

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